Montevideoeo

Nach dem Frühstück -lange musste ich suchen- in einem Szenecafe mitten im Driss zwischen zerbröselnden Fassaden mache ich mich am vorletzten Tag meiner Reise auf zu einem Stadtbummel. Donntag morgen. Die Straße sind noch leer. Es hat in der Nacht geschüttet.

Die City von Montevideo ist voll mit interessanten Läden und Kneipen. Viele werden von jungen Leuten betrieben. Viel Öko und Kultur. Kaffee brühen können sie hier. Aber es ist mehr. Die groben Tische und Stühle, die oft kahlen Wände von denen der Putz geplatzt ist. Die Umgebung die zerbröselt trotz all der Bauten die von einstiger Größe zeugen. Über Montevideo, jedenfalls über der historischen Altstadt, liegt mehr als ein Hauch Melancholie. Passend zum letzten Abend einer sechswöchigen Tour.


Aber es gibt sie noch die Gebäude mit den wunderhübsch sanierten und restaurierten Accessoires.

Mich zieht es noch einmal in die Markthalle am Hafen. Ein letztes Steak in Südamerika. Ich geniesse es.

Eigentlich ein wunderhübsches Tor

Nur wenig Menschen bevölkern am Abend hier die Fußgängerzone. Mich zieht es ins Hotel. Gepäck ordnen, damit alles im Flieger seinen Platz hat. MP3 Player aufladen. Der Tag morgen wird lang.