Reisetag. Frühstück. Das Essen hier wird mir fehlen. Herzlicher Abschied vom Servicepersonal und der Köchin. Rechnung absolut ok. Eher ein Schnäppchen.

Ein Gepäckträger holt meinen Rucksack mit einer Karre aus dem Hotel. Am Ende dieser schmalen tristen Sackgasse so ein tolles Haus. Gerne komme ich wieder. Taxi. Bahnhof.





Das marokkanische Hochgeschwindigkeitsnetz ist gut ausgebaut. Tempo 200 plus. Die Züge bequem und ziemlich voll. Vor 30 Jahren bei meinem letzten Besuch war alles eher Schrott und man hatte den Waggon für sich alleine. Heute stehen in Rabat und Casablanca riesige futuristisch wirkende Bahnhöfe. Drinnen wirkt alles sauber. Die Abläufe sind wohlgeordnet. Aber es ist auch massig Personal da. Der Zug wird später richtig voll. Blöd für mich, ich hatte meinen reservierten Platz für ein französisches Paar geräumt, damit die nebeneinander sitzen konnten. Das wollte die sehr resolute Ehefrau nicht mehr rückgängig machen. So musste ich dreimal umziehen.

Draußen gleitet eine fruchtbare Landschaft an mir vorbei. Felder prall gefüllt mit Obst und Gemüse. Es grünt. Wasser gibt es wohl aus dem Atlas genug.

Aber je höher wir kommen, desto karger die Landschaft.


Der Zug erreicht auf die Minute Marrakesch. Mein Hotel liegt direkt gegenüber dem Bahnhof. Im ersten Moment bin ich erschrocken. Die Tür ist geschlossen. Ein Pfeil verweist auf das Nachbarhaus, ein renommiertes Hotel. Das betreut wohl seit kurzen auch diese Herberge. Man hat wohl fusioniert. Mir kann es recht sein. Kleiner Preis aber ein schönes Zimmer. Und das Büffet zum Frühstück am nächsten Morgen ist sehr reichhaltig.
Abends Nudeln essen. Den Weiterflug in die West-Sahara gebucht. Bis Marrakesch ging es ja ohne Flieger und Auto. Aber ab jetzt werden die Entfernungen weiter.
Lesen. Bett