Samstag, 1. Februar 2025 – von Riad nach Dammam

Reisetag. Der Zug geht um kurz nach neun. Und wegen des Traffics müsse ich mit einer Stunde Fahrzeit rechnen, so der Mann an der Rezeption gestern abend. Das Frühstück muss also etwas schneller in den Magen. Schade. Dabei hätte ich mich überhaupt nicht beeilen müssen. Der Boy an der Tür organisiert mir binnen zehn Sekunden ein Taxi, entgegen der Prognosen sind die Straßen frei, der Fahrer macht keine Umwege. Kurzum, ich bin eine Stunde zu früh am Bahnhof.

Warten am Check In. Wie gut, dass das Handy gegen Langeweile hilft.

Es kann losgehen. Der Zugführer erlaubt mir aber nur ein Foto. Drinnen habe ich Glück und bekomme einen Einzelsitz.

Draußen ist Wüste. Man sieht die nahen Ölfelder.

Zwei drei Unterwegs-Halte

Ankunft in Dammam. Der Ort ist eine Drehscheibe zwischen Saudi, dem benachbarten Bahrein und Kuwait. Die Stadt ist mit Autobahnkreuzen „gesegnet“. Auf den überbreiten Highways drängeln sich SUV´s und LKW´s. Ansonsten: Nichts aufregendes, außer dass die Stadt am Meer liegt.

Ursprünglich wollte ich das Novotel neben dem Bahnhof nehmen: „Da weiß man was man hat“. Zum Glück habe ich mich dann umentschieden, denn der Bahnhof liegt ca zwanzig Kilometer weit vom Zentrum entfernt. Mit dem Taxi dauert das eine halbe Stunde. Der Fahrer fährt nach dem Navi auf meinem Smartphon. Das Hotel ist ganz in Ordnung, ein Appartement mit Küche und einer bequemen Sitzgruppe.

Abends marschiere ich Richtung Strandpromenade.

Gegenüber ist zu erkennen woher Saudi Arabien seinen Reichtum bezieht. Das Restaurant ist ziemlich schmucklos. Wenn man alleine is(s)t, wird man wie in einer Halle platziert. Familien werden in eines der kleinen Séparée geführt. Es ist ein Buffet aufgebaut. Suppe, Vorspeise, Hauptspeise, Dessert in vielen Varianten und es schmeckt ziemlich gut. Dazu gibt es Fruchtsäfte und Kaffee refill. Am Ende kostet alles keine zwölf Euro. In einem Supermarkt besorge ich mir noch zwei Bier. Statt Promille mit Cranberry getunt.

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