Samstag, 21. Oktober 2026 -Peking

Dreifach Frust-Tag. Beim Aufwachen wird mir klar: Mein Zimmer hat kein Fenster. Ich hasse das eingeschlossen sein. Habe ich beim Buchen nicht aufgepasst. Aber das Bett hat genau meine Kragenweite. Ich habe toll darin geschlafen. Der westliche Abschnitt auf dem Frühstücksbüffet ist karg. Die üblichen Verdächtigen: Toast, Butter, Marmelade, Obst und Kaffee.

Jetzt erst mal Wäscherei suchen. Google nennt mindestens zehn in unmittelbarer Nähe. Links und rechts der beiden breiten Straßen die das Quartier teilen, wird gewohnt. Etwa zwanzig Acht- bis zehngeschossige Gebäude bilden eine Einheit. Mittendrin ein Hof, eine kleine Grünanlage, Gemeinschaftsräume und Parkplätze. Die Anlage kann man nur durch einen Hof betreten. Dort sitz so eine Art Consinerge, ein Wächter an der Schranke. Vor zehn Jahren in Shanghai war kein Vorbeikommen. Hier sieht das alles ein wenig lockerer aus. Und bestimmt wäscht hinter den vielen Türen mit den großen Schildern mit chinesischen Schriftzeichen auch irgendwo eine alte Frau. Nur ich kann nicht überall klopfen. Auch an der Hauptstraße finde ich keinen der angegebenen Wäschereien. Dumm nur, dass ich den schweren Sack mit den ganzen T-Shirts, Strümpfe etc schleppe. Ich bringe alles wieder zum Hotel.

Mit der Metro

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