Dienstag, 31. März 2026

Frankfurt

Der Flug war ziemlich ruhig. Trotzdem konnte ich nur die erste halbe Stunde schlafen. Immerhin so zehn CDs von meinem MP3 Player höre ich mal wieder. Ja und die Landung. Ich kann durch so einen Mini-Schlitz an meinem Vordermann vorbei durch sein Fenster lugen. Ich hätte von unserem Haus, dem Kickers Stadion. der Traglufthalle Rosenhöhe wunderbare Bilder machen können. Schade.

Am Airport der Gleiche Driss wie immer. S-Bahn 15 Minuten Verspätung steht auf der Anzeigentafel, dann 20 Minuten. Als sie kommt, fährt sie nicht bis Hanau sondern nach Offenbach Ost. In Niederrad steige ich aus, denn jetzt ist das Ziel plötzlich Frankfurt Süd. Ich muss mich bei Bahn und rmv nicht umgewöhnen.

Zuhause: Rucksack in den Flur, ein Blick über die Post und dann Jetlag rausschlafen.

Resümee

Alles noch sehr früh für eine Bilanz. Vieles in mir muss sich noch setzen. Sechs Wochen und zwei Tage sind eine lange Zeit. Ein Kontinent, fünf Länder, mindestens ebensoviele Klimazonen, zahlreiche Städte und Begegnungen: im Bus, in der Bahn auf dem Schiff. Meist nur flüchtig. Trotzdem viele Beobachtungen über die ich noch lange nachdenken werde.

Die letzten fünfzehn Jahre bin ich quer durch die Welt gestromert. Viel Südostasien, Vietnam, Laos, Myanmar, Thailand und China. Dazu Südafrika, Saudi Arabien, Libanon und Jordanien. Und dann jeden Meter mit dem Zug oder der Fähre von Portugal bis Singapur. Außerdem zwei- oder dreimal USA. Die banale Frage „was die Welt antreibt?“ kann ich heute noch weniger beantworten als im Jahr 2010.

Panama, Peru, Chile, Argentinien und Uruguay: ich habe versucht in den Alltag der Menschen einzutauchen. Bin mit ihnen über Stunden, einmal waren es 17, im Bus oder Zug gefahren. Aber natürlich: am Ende jeder Etappe konnte ich mit meiner Kreditkarte in irgendeinem schnicken Mittelklassehotel einchecken.

geht bald weiter..

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