Dienstag, 24.März 2026

Buenos Aires

Zweiter Hopp-on-Hopp-off-Tag. Ich habe keine Lust am Feiertag lange ein Café für das Frühstück zu suchen. An der Bushaltestellegibt es eine Bude. Hier hole ich mir zwei Croissants und einen Kaffee. Erster Stopp neben einer beeindruckenden Statue: das Planetarium nebst Park und Japanischer Garten.

Erster Flopp: das Planetarium hat geschlossen. Feiertag

Zweiter Flopp: Im japanischen Garten wachsen nicht nur Bonsais, der ganze Garten ist ein Bonsai. Ein Rundweg um einen kleinen Teich, eine Laden für Japanische Produkte. Eintritt für Ausländer zehn Euro. einheimische zahlen vier. Als Bonus zwei Statuen und ein paar aufgeregte Kois im Teich.

Zurück an der Bushaltestelle: der Dritte Flop. Die Busse bleiben hier eine Stunde stehen. Wegen der Feierlichkeiten ist eine Straße gesperrt, die nächste Schleife sei deshalb erst in einer Stunde frei. Keiner der Passagiere will auf dieser Schleife aussteigen. Ein Bus könnte also um die nächste Ecke biegen und ab da wäre er wieder auf der vorgesehen Route. Aber Madam „Schaffnerin “ lässt sich von all den Argumenten nicht erweichen. Drei Busse dieseln an der Haltestelle vor sich hin während wir draußen auf einer Bank den Verkehr besichtigen.

Nicht uninteressant. Wir halten in einem der Millionärsviertel (Dollar oder Euro). Die Infrastruktur Straßen ist bewundernswert. Acht bis 12 Spuren sind hier bei den Hauptverkehrsstraßen Standard. Die Avenues wirken meist nicht so üppig weil ein breiter Baumbewachsener Mittelstreifen die Fahrbahnen trennt. Dazu gibt es hier je Richtung zwei Busspuren, Radwege hier in dem Quartier vom feinsten und breite Bürgersteige Fußgänger und die allgegenwärtigen Jogger sich nicht ins Gehege kommen. Lustig ist es nur an der Fußgängerampel. Die zeigen zwar ausreichend lange grün: es ist aber trotzdem ein komisches Gefühls so achtzig Meter breite Straßen zu überqueren. Auf jeden Fall scheint sich heute hier die gesamte Nachbarschaft zu bewegen.

Ein kleines Lokal, typisch für Boca. Die Leute sind hier meist unter sich. Wenn ich nochml nach Buenos Aires komme, dann länger, um einfach solche Orte zu suchen.

Rund um den alten Hafen ist ein Szeneviertel entstanden. Hinterher ärgere ich mich, dass ich hier nicht ausgestiegen bin und in eine der Szenekneipen einkehrte, die Kulinarik und Kunst bieten. Zurück hätte ich immer noch mit dem Taxi gekonnt.

Zurück ins Hotel. Im Umkreis haben heute wegen der Feierlichkeiten nur wenige Lokale geöffnet. Ich entscheide mich für einen Italiener. Richtig vornehm am alten Hafen dessen Lagerhäuser wie oft auf diesem Globus heute dem Vergnügen dienen. Ziemlich vornehm der laden, die Kellner sind ununterbrochen besorgt um das Wohl ihrer Gäste bis es nervig wird. Naja, die Sorge um seine Kunden hat der Koch nicht. Das Essen ist unterdurchschnittlich. Irgendwelche Nudeln mit Krabben die eher im Fett schwimmen. Aber wenigstens der Wein ist gut.

Zumindest habe ich von meinem Tisch einen herrlichen Ausblick über das Hafenbecken.

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