Sonntag 8. März 2026

Santiago

8. März Weltfrauentag. Eigentlich wollte ich nur noch einmal durch die Innenstadt schlendern, vorbei an all der Geschichte und den prachtvollen Zeugnissen der Vergangenheit. Aber kaum habe ich die Metro in der Nähe des Präsidentenpalastes verlassen, bleibt mir nur eine Richtung. Die Straßen rings um die Regierungsgebäude sind gesperrt, ebenso wie einer der wichtigsten und breitesten Verkehrsadern der Stadt. Auf dem Boulevard feiern viele tausend Menschen, meist Frauen.

Viel Musik und Tanz. Fast wie bei uns. Es ist halt Sommer. Irgendwann werden die Dächer der Bushaltestellen geräumt. Ich hatte da auch schon richtig Angst wie diese unter der Last der Frauen, die sie geentert haben, hin und her schwankten. Was mir aufgefallen ist. Den Tag hier feiern von allem junge Frauen., die meisten werden wenn ich auf die Kleidung, die Accessoires und den Piccolo bzw den Aperol Spritz in der Hand schaue, eher der Mittelschicht angehören. Die eher einfach gekleideten Mädels stehen an den Ständen und verkaufen Snacks und Cola.

Ich ziehe nach einer Stunde weiter. Es ist Sonntag. Die Straße sind leer. Die meisten Läden sind geschlossen. Eine gute Gelegenheit für Bilder ohne Menschenmassen.

Ein paar Schnappschüsse…

… ein wenig Kunst

Rund um die Markthalle, auch die hat heute geschlossen, Flohmarkt und sehr viele Essstände

Morgen ist Reisetag. Ich beschließe auf Experimente zu verzichten und esse einen Hamburger in der kleinen Bar, die ich zu Beginn meiner Tage in Santiago besucht habe. Der hat geschmeckt, auch meinem Magen.

Es ist gepackt. Es kann weiter gehen.

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