Montag, 23. Februar 2026

Lima

Nach dem Frühstück -ich kann mich immer noch begeistern- geht es erst mal zum Schneider. Eine Naht an der Hose mit den Reißverschlüssen an den Taschen (ganz wichtig) ist gerissen. Google Translator: Was heißt „Schneider“ auf spanisch: Google Maps und schon habe ich eine Näherei fast nebenan gefunden. Um neun Uhr soll er aufmachen, um halb zehn stehe ich vor dem hellblauen Haus in dem laut Foto auf google die Schneiderei beheimatet sein soll. Das Haus stimmt, nur gibt es das nur ein leeres Schaufenster. Kein Problem erklärt mir die Frau vom „Tante Emma Laden“, er sei nur auf die andere Straßenseite gezogen. Also sie in Spanisch und ich auf Englisch. Dauert zehn Minuten aber dann habe ich es kapiert. Außerdem öffne er erst um zehn. Mein Vertrauen in google ist erschüttert, aber Punkt zehn kommt der Meister und öffnet das Schloss. Er näht eigentlich Anzüge und Hemden -und die sehen ganz toll aus- aber ich könne die Hose heute gegen fünf wieder abholen. Gut dass ich in Latein manchmal aufgepasst habe und ein paar Zahlen kann.

Aber jetzt geht es los. 10.30 Uhr startet mein Hop-on Hop-off-Bus.

Auf meinem Programm steht heute die Altstadt. Das bedeutet erst mal eine Stunde Fahrt. Der Verkehr. Die Entscheidung für Südamerika ist ja relativ kurzfristig gefallen. Wenn man mich vorher gefragt hätte, wieviel Einwohner Lima habe, hätte ich 300.000 geschätzt. Es über 10 Millionen. Ihre Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Im Westen ist der Pazifik, im Osten versperren die Anden die Möglichleiten die Stadt zu erweitern.

Trotz der ständigen Prise vom Meer: die Luftqualität ist miserabel. Trotz der angespannten Flächensituation die Stadt versucht ihre Grüne Luge zu schützen. Es gibt erstaunlich viele Parks und Grünflächen. Bäume säumen die Straße.

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