Panama
Morgens um acht Uhr im Eilmarsch zur Copa Airline. Juchhu eine der Mitarbeiterinnen spricht Englisch und nach dem Mardi Gras nicht mehr benebelt. Einen Passagier namens Müller findet sie nicht auf der Passagierliste für die Morgenmaschine nach San Jose. Auch die Abbuchung auf meiner Kreditkarte hat sich in Luft aufgelöst. Ich verzichte auf Costa Rica und buche für Freitag nach Lima Peru. Auf dem Heimweg besuche ich spontan noch die Kirche der Carmen nach der auch die Metro Station in der Nähe meines Hotels benannt ist. Es ist Aschermittwoch, das riesige Gotteshaus hast voll und jeder hat wie bei uns früher in der Rhön sein Aschenkreuz.
Nachmittags fahre ich in die Altstadt. Klappt ganz gut mit der S-Bahn und einem Minibus, der sich durch die Gassen des historischen Quartiers zwängt. Ich bin von dem Ensemble beeindruckt. Nicht umsonst ist dieser Quadratkilometer Unesco-Weltkulturerbe. Geplant hatte ich mit dem Besuch des Kanalmuseums zu beginnen. Zum Glück wies mich die Mitarbeiterin daraufhin, dass man heute früher schließe. Mir bleibe kaum eine Stunde Zeit für den Rundgang. Einen Tag später weis ich den Rat umso mehr zu schätzen. Es ist ein sehr textlastiges Museum und noch schlimmer: weiße Schrift auf farbigem Hintergrund.
Die Kirche gegenüber hat auf. Ein Mix zwischen goldenem Prunk im Altarraum und einem eher bescheidenen Chor. Gefällt mir. Wieder draußen regnet es in Strömen. Ich warte unter einer Galerie bis der Guss ein Ende hat.