Frühstücken wieder nebenan. Diesmal in der Sparversion.

Danach Sachen mal wieder ordnen und sortieren. Ich habe alte Klamotten mitgenommen, die ich hier nach einem „letzten Tragen“ entsorge.

Warten an der Straba

Heute will ich meinem Hobby frönen. In Sacramento gibt es ein hochgelobtes Eisenbahnmuseum. Es wurde übrigens von dem ehemaligen Präsidenten Ronald Reagan in seiner Zeit als Gouverneur von Kalifornien initiiert.

Die Kuratoren haben gute Arbeit geleistet. Die Exponate vermitteln eindrucksvolle Einblicke über den Bau der transkontinentalen Eisenbahnverbindung von Küste zu Küste. Die Herausforderungen vor denen die Ingenieure standen. Wüsten und zwei Gebirge mussten überwunden werden.

Der Alltag der meist chinesischen Kulis ohne die das Projekt chancenlos gewesen wäre. Die Schwierigkeiten für die Logistiker das Material auf einer Strecke von 2000 Kilometern durch Terra incognita herbeizuschaffen.


Das Museum vermittelt einen guten Eindruck über die Entwicklung des Betriebs der Strecken. Von den Anfängen über die Blütezeiten in den 1940er und 1950er Jahren bis hin zum Niedergang des Personenverkehrs.


Danach ein wenig durch Old Sacramento gebummelt. Hier sind einige Blocks im Stil der Jahre um 1900 erhalten. In der Größe eindrucksvoll aber halt im Inneren das übliche. Vom Candy Shop bis hin zur Devotionalienbude. Ich habe Glück und finde am Rand ein kleines Café, das von einer Kirche betrieben wird. Alles biologisch dynamisch. Klar. Aber schmeckt trotzdem und das Interieur ist nicht so verkitscht und auf antik getrimmt.

Bummel am Fluss.


Die Innenstadt ist ziemlich tot, obwohl sie mit Straba, Bus und Radwegen super angebunden ist. Kaum Kunden in den Läden. Das Angebot dürftig. Auch hier schlägt das Internet zu.


Natürlich darf ein Foto vom State Capitol nicht fehlen. Hier hatte wohl er Ex-Gouverneur Schwarzenegger sein Dienstzimmer in einem Zelt im Garten aufgeschlagen, um das Rauchverbot in den Räumen zu umgehen.


Essen beim Thai. Kaum mehr als ein Imbiss. 30 $ für

Nudeln und zwei Bier stolz. Gegen 23.45 Uhr kommt mein Zug. Fast pünktlich. Von der Bahnhofshalle bis zum Bahnsteig sind es fast 400 Meter. Aber ich bekomme einen Einzelplatz.





















































































