Temuco
Kleiner Stadtbummel Richtung Eisenbahn Museum. Gestern Abend habe ich gelesen, dass die Stadt das offizielle Eisenbahnmuseum von Chile beherbergt. Klar. Das will besichtigt werden. Das Haus trägt den Namen des chilenischen Dichters Pablo Neruda, 1971 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Neruda soll (aber das ist umstritten) in jungen Jahren als Lokführer bei der Bahn gearbeitet haben. Innerhalb des Museums erinnert ein Haus an ihn und sein Schaffen. Eine Symbiose die von den Puristen auf beiden Seiten heftige Reaktionen ausgelöst hat.

Ich laufe so ungefähr die Richtung die mir Google im Hotel gezeigt hat. Aber irgendwo bin ich falsch abgebogen. Zum Glück, denn so bietet der Tag einige Erlebnisse mehr. Der Anfang ein eher alltägliches. Hier ist Herbst und von unzähligen Bäumen fallen die Kastanien, die einer fleißiger Mensch zusammen fegt und in riesige Boxen schüttet.
Nach meinem Sinn sollte das Gebäude im Hintergrund der Bahnhof sein. War aber ein Militärlager. Ich merke es im letzten Moment als ich die Türöffnen will.

Ich folge einem Radweg, der wohl einmal eine Eisenbahntrasse war und treffe kurz vor dem Bahnhof einen Triebwagen, der auf einem Gleis dort steht. Upps. Hier noch Personenverkehr wundere ich mich.











