Sonntag 1. März 2026

Von Tasca nach Arica

Reisetag. Morgens klappt alles ganz gut. Das Frühstück im Hotel ist sehr gut. Vieles wird auf Bestellung frisch gemacht. Aber auch das Buffet kann sich sehen lassen. Ich bin noch nicht bei Wurst, Schinken und Ei, aber die selbst gemachte Marmelade ist auch köstlich. Ein Taxi bringt mich zum Omnibus-Terminal. Um 10 Uhr soll ein Bus fahren. Ich habe Glück: der erste Mensch den ich am Schalter frage, ein älterer Herr, spricht Englisch und bietet mir einen Rundum-Service. Warum mit dem Bus? Die sechzig Kilometer kosten vier Euro, mit dem Sammeltaxi nur einen Euro mehr und es geht doppelt so schnell. Der Mann hilft mir beim Ausfüllen der Papiere. Der peruanische Zoll erledigt die Ausreiseformalitäten hier. Fragebogen ausfüllen, hier eine Kopie, da eine Tax Marke für zehn Cent. Die Bahnsteigkarte für den Busplatz habe ich auch noch nicht. Nochmal 20 Cent. Alleine hätte ich das nicht geschafft. Ein Euro extra für den hilfsbereiten Menschen.

Der Hof steht voll mit abfahrbereiten Sammeltaxen. Ich bekomme ein ziemlich altes Auto zugewiesen. Mit mir: drei Frauen und noch ein Mann. Mit dem Fahrer sind wir zu sechst. Es dauert eine Weile bis der Zoll meinen Pass wieder rausrückt. Ich verstehe kein Wort von dem was mir mein Fahrer sagen will aber irgendwie fühle ich mich bei ihm gut aufgehoben.


Es geht auf den Pan America Highway. Wie in jeder Kneipe hier im Süden Perus läuft auch im Auto Classic Rock der 1970er. Die beiden Mädels neben mir, so knapp zehn Jahre jünger, singen und wippen mit.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar