Reisetag. Ich hatte bereits am Abend zuvor alles gepackt. Der Zug sollte um 12 Uhr fahren. Genug Zeit, um in der Nähe des Bahnhofs zu frühstücken wenn ich 10.30 Uhr mit dem Bus fahre.

Eine Bäckerei in der Nähe des Bahnhofs hat es mir angetan. Heute mal ein einfaches Sandwich und Kaffee. Also wie zuhause. In Mühlheim halt ohne Ei.

Vor der Bäckerei hält die Straba. Obwohl die Station in Sichtweite ist, steige ich ein. Spart das Laufen mit Rucksack.

Weiterer Vorteil: Die Straba fährt direkt auf die Bahnsteige. Im Hintergrund mein Zug. Aber bevor ich einsteigen kann, muss der Regionalexpress erst mal abfahren. Mein Amtrak hatte zwei Stunden Aufenthalt in Dallas. Mein Wagen ist allenfalls zu einem Viertel besetzt. Los geht es. Aber bereits nach 40 Minuten eineinhalb Stunde Tank-Stopp in Fort Worth. Unser Schaffner empfiehlt den Subway im Bahnhof. Subway ist eigentlich meine absolut letzte Wahl wenn ich Hunger habe. Da muss die Not schon groß sein. Aber wenn der Schaffner das so nett empfiehlt, dann riskieren wir es mal. Nebenbei: die Einkehr ist alternativlos. Im Umkreis gibt es kein anderes Lokal.
Aber zunächst mal nutze ich die Gelegenheit meinem Hobby zu frönen. Ein paar Eisenbahnfotos müssen sein.

Eine abgestellte Garnitur

Ein wenig Museumsbetrieb


Ein alter Straba Wagen

Und dann in den Subway. Klar. Es ist meine Voreingenommenheit. Aber alle Vorurteile bestätigen sich wieder einmal. Desorganisiertes Handling bei einer Schlange von 15 Metern und vom Geschmack her: Naja.
Irgendwann geht es weiter. Unterwegs halt in einem Kaff mit einem kleinen Museum am Bahnhof.


Gegenüber ein Lok-Depot

Nach einem kurzen Aufenthalt zum Rauchen und Beine vertreten Abfahrt zur nächsten Station: Austin Texas. Eigentlich hatte ich hier ein zwei Tage eingeplant: Aber die Hotelpreise rings um die City sind so absurd hoch, dass ich darauf verzichtet habe. Die Kulisse vor dem Bahnhof ist jedenfalls beachtlich.



Gegen 21 Uhr erreichen wir San Antonio. Sechs Stunden Aufenthalt. Die Stadt gilt als sehr sicher. Trotzdem möchte ich mir den River Walk nicht antun. Ich habe ihn vor zehn Jahren schon einmal besucht. Wirklich eine Attraktion wie das Museum, dass vom Heldentod einer Schwadron erklärt, die es möglich machte das Texas heute Teil der USA ist.
Ein Passagier und ich beschließen beim Aussteigen, gemeinsam eine Bar zu besuchen. Es wird ein sehr feucht fröhlicher Abend bei Alibis´ und lauter Musik von ACDC.
