Mittwoch, 16. Oktober Sacramento

Das Frühstück im Hotel steht im deutlichen Kontrast zur guten Qualität der Zimmer. Ich beschränke mich auf einen Kaffee und ein paar Cornflakes. Zum Glück ist nebenan ein Bistro, das gute Käsebangles macht.

Heute steht Einkaufen auf dem Programm. In einem der Vororte von Sacramento gibt es ein Outlet. Bis dahin sind es fast 28 Kilometer aber das Gute: Bis dort fährt eine Straßenbahn. Das Beste: Für Senioren kostet eine Tageskarte 3,50 $. Mit dem Ticket schaffe ich es vorher noch in einen Elektromarkt, auch in einem Vorort. Ersatz besorgen für einen verlorenen Adapter, um Fotos von der SD-Karte in der Kamera auf den Laptop zu ziehen.

Die Straßenbahn hält direkt vor dem Outlet, trotzdem ist es schwierig den Eingang auf das umzäunte Gelände zu finden. Kein Hinweisschild. Man ist hier wohl nur auf motorisierte Kunden fixiert. Also hin zum Parkplatz. Und richtig, dort stehen Richtungspfeiler ohne Ende

Zunächst mal bin ich baff. Auf dem riesigen Areal mit über 100 Shops tummeln sich kaum mehr als 100 Kunden. Gähnende Leere in den Geschäften. In Erinnerung habe ich die Qutlet als meist prall gefüllt mit Menschen.

Und sie sind teuer geworden. Ein paar Turnschuhe ab 100 Euro aufwärts. Die bekomme ich in Deutschland deutlich preiswerter. Lohnend eigentlich nur noch Levis, Hilfiger wegen der Angebotsbreite und Kindersachen. Mein Enkel Philip wird sich hoffentlich freuen.

Ein kleiner Bummel durch das abendliche Sacramento.

Dann mal wieder amerikanisch essen. Diesmal in einer etwas ruhigen Sportsbar.

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