Lincoln. Wer, Wo? Immerhin: das Städtchen ist die Hauptstadt von Nebraska. Und dazu: das Kaff hat ein Museum für amerikanische Kunst des 20.Jahrhunderts. Nachts um 12.30 Uhr komme ich an. Das Hotel liegt direkt neben dem Bahnhof. Das Einchecken geht schnell. Und ein Bier gibt es auch noch. Mein Zimmer kann sich sehen lassen. Riesig und mit einer Couchgarnitur ums Eck.
Frühstück. Exzellent und mit einer überschaubaren Menge Plastik. Kleiner Rundgang durch die Stadt. Draußen ist eine Art Kinder Sportfest. Die Dreijährigen müssen angetrieben von ihren ehrgeizigen Vätern einmal 500 Meter um den Block laufen. Viel heulen, weil manche gezogen werden müssen.

Der alte Bahnhof und die Gebäude rings um den Haymart sind vorbildlich restauriert.



Ein Foto noch vom Capitol der Landesregierung und ab ins Museum.
Mich erwartet ein imposantes Gebäude, mit einer eher kleinen Sammlung, die meine Erwartungen absolut erfüllte.



Bilder aus der Periode des Amerikanischen Realismus der 1950er und 1960er Jahre. Bilder die scheinbar den Überfluss und den Optimismus einer Gesellschaft zeigen, deren Brüche aber unübersehbar sind. Einsamkeit. Isolation. Entfremdung.

Draußen noch ein wenig die Sonne im Skulpturengarten genossen.
Frühes Abendessen am Haymart. Der Hamburger war gut. Ein wenig Zeit zum knipsen. Der Trubel vom Vormittag hat sich gelegt. Die Kinder sind alle im Bett. Gelegenheit ein wenig die Atmosphäre einzufangen.



Danach noch Zeit für ein Musical. Back tot he Future. Grandios. Ein Haus mit fast 3000 Plätzen. Fast ausverkauft. Es war schon die fünfte Show in dieser Woche. Ich gebe zu ich habe nicht alles verstanden aber die Inszenierung war grandios. Und die Musik dito. Das können sie die Amis.

Fast ausverkauft. In die Halle passen ca 3.000 Zuschauer. Es ist die siebte Show in dieser Woche. Anmerkung: wir sind in der tiefsten Provinz.

Vorbei am alten Bahnhof an die Hotelbar auf ein Bier. Mein Zug geht um Mitternacht.
