Morgens Fahrkarten für die Weiterfahrt besorgt. Gestern am Sonntag saßen drei Leute hinter dem Schalter und niemand wollte Tickets. Heute verkauft nur eine Beamtin. Anstehen in einer langen Schlange, die nicht kürzer werden will. Hier wird halt auch gerne beim Kauf diskutiert. Als ich dran bin, öffnet ein zweiter Counter. Prima.
Zum Glück habe ich die Verbindungen aufgeschrieben mit Zugnummern. Und ich werde nie mehr über die DB App schimpfen. Alle Züge habe ich im Deutschen System gefunden. Die spanische App konzentriert sich auf direkte Verbindungen ohne Umsteigen. Erst wenn man eine Zusatz Funktion mühsam entdeckt hat, werden auch Anschlüsse erkannt.
Die Fahrt wird ein langer Ritt. Morgen nochmal acht Stunden Schmalspur bis Ferrol. Eine Übernachtung und dann quer vom Norden über Madrid bis Malaga. Problem: Fünfmal umsteigen bedeutet in Spanien jeweils ein Extra-Ticket. Mal 2,70 Euro für 100 Kilometer, mal 19 Euro für 200 Kilometer. Es dauert eine halbe Stunde bis die Tour in trockenen Tüchern ist. Der Schalterbeamte spricht kein Wort Englisch, ich verstehe kaum Spanisch. Aber es hat geklappt. In einem Fall hat er mir sogar geraten, einen Zug später zu nehmen, da der Anschluss zu knapp sei. Die sechs Euro für meinen Bahn-Rentner-Ausweis für Spanien haben sich gelohnt. Es gibt zwischen 25 und 50 Prozent Rabatt.
Danach einige Stunden durch die Stadt gestreift. Eine angenehme Stadt




Bis ich mir eine Abfuhr geholt habe….

Zum Trost ein Bier. Montags sind viele Restaurants geschlossen. In der Nähe nur eine Art Schnell-Pizzeria. Naja. Wie bei uns im Rewe aus der Truhe.