Heute warten Strapazen auf mich. Von links oben nach rechts unten, diagonal durch Spanien mit dem Zug. Gut geschlafen. Der Triebwagen fährt erst gegen 20 vor neun, da bleibt Zeit. Draußen regnet es in Strömen. Und es ist ziemlich kalt.

Am Bahnhof hat die Bar zu. Hungrig steige ich in den Zubringer zur Hauptstrecke.

Nach dreißig Minuten im Nirgendwo umsteigen. 20 Minuten warten auf einem etwas seltsamen Bahnsteig. Knapp ein Meter fünfzig breit, aber kein Übergang auf die andere Seite.

Nochmal Zug wechseln. Den Ort habe ich mir nicht gemerkt aber dass es wenigsten Kaffee und Sandwich gab. Und dazu noch in guter Qualität. In Ourense geht es dann endlich per Hochgeschwindigkeitszug nach Madrid. Entspanntes Fahren über eine endlose Hochebene.

In Madrid muss ich erst mal ein Durchblickerlehrgang machen wie ich vom einen zum anderen Bahnhof mit der Metro komme. Über zwei Stunden Zeit, da kann nicht viel passieren, trotz eines riesigen Umwegs wegen einer Baustelle. Weiter mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Malaga. Um 22.30 Uhr bin ich endlich da. T-Shirt-Wetter. Das Hotel ist in der Nähe vom Bahnhof und für den Preis ziemlich gut. Das Bad neu eingerichtet mit allen Schikanen. Ok. Für die Schönen und Reichen hier ist es wahrscheinlich nicht genug, aber mich macht es froh.

Nebenan noch zwei Bier getrunken. Wetter ausnutzen.