Donnerstag, 26. Oktober 2023: Bordeaux – Bilbao

Morgens Regen. Frühstück am Gare. Ein Kaffee, zwei Croissant und niemand kann meinen 50-Euro-Schein wechseln.

Der Zug ist die ersten 100 Kilometer richtig voll, leert sich dann mit jeder Station. In Hendaye an der spanischen Grenze umsteigen in die baskische Schmalspur-Bahn.

Nach 60 Minuten wieder Zug wechseln in San Sebastian.  Am Bahnsteig eine Cola ziehen. Irgendwo im nirgendwo müssen die Fahrgäste in einen Bus, weil die Strecke saniert wird. 20 Minuten Autobahn und und dann wieder Zug,

In Bilbao regnet es in Strömen. Und noch schlimmer. Mein Hotel liegt weder in der Nähe einer Metro noch einer Straba. wie man mit dem Bus hinkommt, kann ich nicht in Erfahrung bringen Für ein Taxi ist die Entfernung von 400 Meter zu gering. Also Kapuze festziehen und los. Im Hotel kann man mich wie einen Putzlappen auswringen. Nass bis auf die Unterwäsche, trotz Regencape. Natürlich hatte ich die Folie nicht über den Rucksack gezogen. Auch in seinem Inneren ist alles nass. Dafür ein ibis vom Feinsten. Deutlich über dem Schnitt dieser Kette. Duschen, im Bett aufwärmen.

Abends noch einige Häuser weiter zum Pintxos essen. Im Baskenland muss man Pintxos statt Tapas sagen. Ist aber dasselbe. Man zieht so von Bar zu Bar.

Ein oder zwei Häppchen dazu ein kleines Bier (0,1) oder zwei Schluck Wein. Alle stehen an Tischen und schwätzen. Jung und Alt. Arm und Reich. Ich könnte hier Stunden Leute beobachten. Bin die Straße hinabgezogen Richtung Hotel.

Hier und da ein Bier plus zwei Schnittchen. Aber die ersten waren die Besten, da offenbar selbst und frisch gemacht. (Wen es mal dahinzieht: Bar Roma (https://www.barromaindautxu.com)

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