Mit dem Schiff Richtung Nordafrika. Zunächst nach Melilla, eine spanische Enklave an der Küste. Ticket gekauft, beim Frühstück in einem eigentlich ziemlich pfiffig eingerichteten Cafe warte ich eine Stunde auf den Toast. Der Staff ist völlig überfordert und rennt ziellos durch die Gegend.

Mittags um drei geht das Boot. Es ist sehr windig.


Das Schiff schlingert ein wenig. Es sind vielleicht 30 Passagiere an Bord des Riesen-Dampfers und gleich fährt noch ein großer Kahn in die gleiche Richtung. Die Verbindungen werden hoch subventioniert. Die afrikanische Enklave muss unter allen Umständen bei Spanien bleiben. Koste es was es wolle.
Der Dampfer ist ziemlich pünktlich, mein Hotel nicht weit. Das Zimmer nicht herausragend aber man kann gut drin wohnen. Vor allem das Bad ist sehr gut ausgestattet. Nebenan ist eine kleine Bar, die wegen ihrer Tapas gerühmt wird. Die Vorschusslorbeeren stimmen wirklich. Habe den Laden sofort zur Stammkneipe geadelt.


Gut geschlafen.