Dienstag, 24.Oktober 2023. Bordeaux

Regen prasselt gegen die Scheiben und weckt mich. Trotz des miesen Wetters laufe ich die paar Meter in die City. Ziel: ein hoch gelobtes Frühstücks-Cafe.

Sehr schmal, sehr eng. Kaum 15 Leute haben drinnen Platz. Irgendwo kann ich mich noch dazwischen drängen.

Zwei Mädels schmeißen den Laden. Junges Publikum, meist Studenten, alle mit Laptop. Und das wichtigste: die Rühreier sind so gut wie im Internet beschrieben.

Danach ein wenig in Bordeaux durch die Innenstadt stromern. Kathedrale, schmale Gassen und die allgegenwärtigen Kunstwerke auf den Straßen besichtigen. Die Stadt ist sehr angenehm. Die Historie erdrückt die Gegenwart nicht. Moderne und Vergangenheit leben in einer guten Liaison.  

Mittags dann mit dem Zug an die Küste nach Arcachon. Den eigentliche Grund meines Stop over in Bordeaux.

Hier gibt es an den Piers Austern satt. Quasi ein Viertel mit Häckerwirtschaften. Bei uns bieten die entlang des Mains Wein, Bratwurst und Sauerkraut. Hier Wein, Pasteten und Austern.

Natürlich habe ich die Große Garnitur auffahren lassen. 12 Austern mit Pastete. Alles vom Arzt verboten, aber lecker ohne Ende. Und nach über einem Jahr durfte es wieder mal sein. Es war himmlisch zumal die Sonne auch ihr bestes gab. Das erste mal habe ich Austern im Alter von 64 Jahren in Südafrika gegessen. Musste mühsam überredet werden. Heute bin ich ein richtiger Fan. Aber sie müssen frisch sein. Deshalb sind die Gelegenheiten rar.

Abends wieder Regen. Lesen im Hotel.

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