Montag, 23.  Oktober 2023:  Frankfurt – Bordeaux

Die Reise ins Unbekannte beginnt. Gebucht ist nur Frankfurt – Bordeaux. Zug und ein Ibis-Hotel für die ersten drei Tage. Wini hat mich in Mühlheim zum Bahnhof gebracht. S-Bahn ohne Probleme. Ist ja immer so eine Restangst, S-Bahn fällt aus oder bleibt im Tunnel stecken und man muss irgendwo in Frankreich erklären, warum man im falschen TGV sitzt.

Am Bahnsteig in Frankfurt breite Absperrgitter und ein Stand für Akkreditierung. Sind wohl irgendwelche Journalisten an Bord, um nett über die SNCF zu berichten. Es gibt nur einen schmalen Durchgang für die übrigen Fahrgäste. Ich habe mit meiner französischen Rentner-Bahn-Card ein richtig preiswertes 1-Klasse-Ticket ergattert. Leider ist der Platz unten. Die kleinen Kinder, die den Waggon bevölkern, sind superbrav. Nur die Dame vor mir telefoniert „Non-Stopp“ von Frankfurt bis Paris.

So gut hat in meinem Leben der Umstieg zwischen Ostbahnhof und Gare Montparnasse noch nie geklappt. Metro Ticket schon im Speisewagen gekauft. Knapp 30 Minuten zwischen den Stationen. Beim letzten Mal war es über eine Stunde  und  da mein Zug aus Bordeaux damals kräftig Verspätung hatte, musste mir die SNCF eine Nacht in Paris spendieren.

Jetzt hatte ich noch über eine Stunde Zeit. Kleine Bar Nähe Montparnasse. Naja. So ungefähr das zweitschlechteste Essen in meinem Leben. Rigatoni mit Ketchup als Tomatensoße.

Im Dunkeln dann die 150 Minuten nach Bordeaux mit einem Art Billig-TGV. Vom Komfort so eine Kreuzung zwischen Flixtrain und Interregio. Aber immer noch bequem. In Bordeaux regnet es in Strömen. Straba bringt mich vom Bahnhof direkt zum Hotel. IBIS Budget. Man bekommt, was man bezahlt

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