So. Heute soll es die Besten aller Banh Mi in Hoi an geben. Sagen wir lieber: die Berühmtesten. Im oder bei PHUONG.

Witzige Geschichte: Antony Bourdain, ein berühmter Koch und Moderator von kulinarischen Fernsehdokumentationen, weilte zu Dreharbeiten und Recherchen für sein Buch über „Küchen der Welt“ in Hoi An. Zufall oder nicht: als er in den alten Markthallen drehte, bekam er Hunger und holte sich am Stand von Madame Phuong ein Banh Mi, das ihn restlos begeisterte. „Eine Symphonie in einem Sandwich“ schwärmte er anschließend in seinen Sendungen. Seit dieser Zeit brummt der Laden und macht Madame Phuong reich, denn diese Geschichte steht so, oder so ähnlich in jedem Reiseführer.

Mittlerweile läuft das Geschäft in einer neu eröffneten Filiale, die Madame näher an der Altstadt eröffnet hat. Die Preise sind hoch. Über die Qualität lässt sich streiten. Ich fand die Banh Mis am Tag zuvor besser.

Aber ich will nicht meckern: Es schmeckt.

Nur zwei von den Brötchen war eines zu viel.

Blick in den Banh-Mi-Tempel
Mittags ruhen und packen. Wir haben uns entschlossen am nächsten Tag an den Strand von Hoi An zu ziehen in ein Ressort. Abends versuchen wir vergeblich ein Taxi zu erobern. Ute wollte unbedingt ins Little Flower, außerhalb der Stadt, dessen Küche sie 14 Tage zuvor schätzen gelernt hat. Stattdessen führt sie mich im Gewirr der Gassen in ein verstecktes Lokal. Einfach aber richtig gut. Einziges Problem: Es gibt kein Bier.

Also gibt es zu meiner Pho Ginger-Tee. Kann man auch trinken. Ich wundere mich wie wenig hier los ist. Wir sind kaum 100 Meter vom Laufsteg in der Altstadt entfernt, auf dem sich die Menschen drängen. Hier eher ein ruhiges Publikum, meist Europäer.

Danach stromern wir noch ein wenig durch die Gassen.

Auch hier überall Lampions

Beeindruckt hat mich aber dieser Maskenladen.