Freitag, 3. Februar 2023,Luang Prabang

Ereignisarmer Tag. Frühstück wie immer. Bei der Auswahl bleibt wenig Spielraum für Varianten. Obst (sehr gut), Saft aus dem Tetra Pak, Banana Pancake oder Ei mit Ham und einem Würstchen. Danach Schreiben, Packen und am Nachmittag in die Stadt, Mekong schauen. Die Terrassen vor den Cafes und Restaurants sind voll besetzt. Es wirkt alles ehr europäisch, quasi die Leitkultur, die auch den Chinesen im Urlaub Vergnügen bereitet. Zugegeben: auch mir. Ich setze mich in das letzte französische Bistrot, das ich von früher kenne: Ein Cappuccino und ein Diabolo.

Abends noch einmal ins Tamarind. Fisch in Bananenblättern, Sticky rice und Gemüse. Besonders der Fisch war ein Gedicht.

Danach ein Teller mit laotischen Süßigkeiten und Kaffee Lao.

Ein Bummel noch über den Nachmarkt. Es gibt maximal acht verschiedene Standtypen, deren Warenangebot gleicht sich bis zur Lochung im Lederriemen und zum Knick im Lampion. Alles Chinaschund. Vor Jahren konnte man hier noch selbst Gewebtes oder Geschnitztes erwerben. Ich habe auch etwas zu viel Geld getauscht. Kaufe mir noch einen Gürtel. Bei meinem ist die Schnalle zerbrochen. Joop steht drauf. Am nächsten Tag zeigte die Schnalle bereits erste Verschleißerscheinungen.

Eine Runde noch über die Foodcourt. Hier wird das Bier mittlerweile in drei Liter Humpen angeboten, so wie der Sangria aus Eimern am Ballermann. Dann lieber ab ins Bett.

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