Darjeeling
Ruhetag. Nicht ganz.
Es ist ganz schön kalt hier oben. Dank doppelter Decke habe ich gut geschlafen. Und der Ausblick aus dem Zimmer ist auch nicht zu verachten.

Die Villa ist im englischen Stil erbaut, innen sehr edel. Das Breakfast very british. Gedämpfte Musik. Der Manager spielt in seiner Freizeit live auf der Gitarre. Richtig gut.

Ich mache mich auf Richtung Bahnhof. Mein Plan: Eine Fahrt mit dem Dampfzug bis Ghum. Die Strecke ins etwa sieben Kilometer entfernte Nachbarstädtchen ist der touristische Kern der Darjeelingbahn.
Zu Fuß vorbei am einem Zeichen britischer Kolonialzeit, der Clocktower.

Für den Bahnhof bleibt in der engen Bergstadt kaum Platz. Zwischen dem Lokschuppen und dem Stationsgebäude verläuft die Hauptverkehrsstraße. Verkehrschaos, wenn die Maschinen bereitgestellt werden und auf dem Fahrweg rangieren müssen. Abends sind die Schienen dann voll belegt mit Wagen. Da bleibt buchstäblich kein Meter Platz mehr..

Die Mannschaft muss die Dampfrösser unter einfachsten Bedingungen im offenen Schuppen ohne Hebebühne und Kräne jeden Tag aufs neu fit machen. Acht Fahrten werden hier täglich angeboten.

Meine Garnitur wird bereitgestellt.


Es ist so eine Art Gläsener Zug, große Fenster für eine gute Aussicht. Los geht’s durch die engen Gassen.

Aussicht auf Darjeeling

Zwischenhalt am Loop. Hier hat die Strecke die Form einer Spirale und gewinnt so auf einer ganz kleinen Fläche zehn Höhenmeter..

Zeit zum Kohle fassen.
Weiter nach Ghum durch enge Straßen

cof
Fast durch die Wohnzimmer…

cof
…und Läden

burst
Einfahrt in den Bahnhof, man beachte den Briefkasten.

sdr

Ankunft und Umsetzen in Ghum


Ein Dieselzug hat ebenfalls Touristen gebracht. Jetzt warten beide auf Ausfahrt.

Zeit für eine Erfrischung für den Lokführer und für die Fahrgäste um den Streckenverlauf auf dem Plan zu bewundern……

…. historische Relikte zu betrachten…

oznor
…. manch Kleinod zu entdecken, das von vergangenem Glanz des Empire auch im entferntesten Winkel der Welt zeugt….

sdr
…. und Tafeln anzuschauen die an das Können der Ingenieure und die Mühen der Arbeiter erinnern…

cof
…und um einen Blick auf eine Garnitur von 1890 zu werfen. Wie hat diese Lok einst die extremen Steigungen geschafft?

sdr
Rückfahrt: Hey. Auf den Gleisen parken geht schon mal überhaupt nicht.

oznor
Gibt es denn hier kein Überholverbot

cof
Zurück in Darjeeling, ein Bummel über den Markt und durch die Altstadt.

Abends tibetisch Essen. Drei Sorten Fleisch mit Nudeln in einer Brühe. spicy.

Später nochmal Loks bei Nacht knipsen.

mde

edf