Freitag, 26. Okt. 2018

Palampur

Ruhetag. Das Frühstück im Hotel ist noch  besser als erwartet. Habe gut geschlafen, auch wenn ich im Bett die Nachbardecke wegen der Kälte geklaut habe. Maus ist ja nicht dabei. Und wenn ja,  ihre Fetterdecke  hätte sie mir zuliebe bestimmt geopfert.

Morgenspaziergang durch Palampur. Der Basar ist recht schön, aber sonst gibt es nichts sehenswertes, außer der wirklich einzigartigen Bergkulisse. Die Zacken erinnern an die Toblerone-Reklame. Vorne die ganz kleinen Naschstangen, dahinter die Normalpackung und am Horizont der XXL-Jumbo Riegel. Offenbar ist hier ein Mekka für Paraclider. Entsprechende Offerten lehne ich dankend ab.

sdr

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Mein Ziel ist der Bahnhof. Eigentlich wollte ich ja mit dem Zug hierher. Leider hat die Flut vor zwei Monaten hier und da die Trasse zerstört. Die Station liegt fünf Kilometer bergabwärts, ein schöner Spaziergang. Unterwegs passiere ich eines dieses Zeltcamps in denen in einem unvorstellbaren Ausmaß die Armut zuhause ist. Mir tun die Kinder so leid. Eine Bettlerin berührt mich von hinten. Ich bin so erschrocken, dass ich laut aufschreie und schäme mich als ich die Situation realisiere heftig.

cof

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Ein paar Bilder am Bahnhof geknipst. Sehr schönes Gebäude. Very british. Die Mannschaft ist an Bord, obwohl seit acht Wochen kein Zug gefahren ist. Nächste Woche sollen die Wagen wieder rollen. Schade zwei Tage zu spät.

sdr

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Mit dem Bus zurück. Man winkt einfach den nächsten heran. 8 Eurocent für fünf Kilometer. Ich schlendere noch ein wenig durch den Basar, beobachte Frauen, die ihre Hände bemalen lassen.

sdr

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oznor

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sdr

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Mit dem Tuk Tuk zurück ins Hotel. Auf der Dachterrasse zwei Pina Colada, Berge anschauen, Frischluft genießen, Blog schreiben.

sdr

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Abendessen im Wintergarten ganz oben. Thai Curry. Nur warum müssen zwei Video-Kanäle volle Power Musik machen.

 

 

 

 

 

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