Mittwoch 24. Okt. 2018

Amritsar – Pathankot

Heute ist Weiterreisetag in Richtung Himalaya. Ich habe Zeit. Mein Zug geht erst um 16 Uhr. Gelegenheit  zu lesen. Ein Tolino ist was Feines. Gegen 15 Uhr bringt mich ein Tuk Tuk zum Bahnhof. Es ist unklar auf welchem Gleis mein Express abfahren soll. Trotz Rolltreppe, wenn ich mir mit dem Rucksack Umwege ersparen kann, will ich das.

Ich suche die Auskunft. Der Info-Mensch sitzt in einem Gitterkäfig. Ich habe zehn Minuten Zeit ihn zu beobachten bis der Bahnsteig feststeht und er mit den Fingern signalisiert Platform 4. Er hat Stress. Viele Passagiere drängen sich um seinen Schalter, reden gleichzeitig auf ihn ein und auf dem Fußboden vor seinem Schreibtisch balgen sich die Mäuse.

oznor

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Zehn Minuten Verspätung. 300 Meter laufen. Ich muss ganz vorne einstegen. Ein IC-Waggon zweiter Klasse, naja bei uns 4. Klasse.  Die Sitze sind aufgerissen, die Scheiben schmutzig. Aber der Wagen ist im Gegensatz zu den tieferen Klassen nebenan  angenehm leer.

sdr

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Ich beobachte die Landschaft. Nichts deutet auf den nahen Himalaya hin. Alles flach. Die Bauern auf den Feldern beenden ihr Tagwerk. Reis und  Mais wird angebaut. dazwischen weiden Kühe.

cof

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In Pathankot ist es schon dunkel als ich ankomme. Trotzdem brauch ich keinen Lift zur Herberge. Das Hotel liegt gegenüber dem Bahnhof, wohl das erste Haus am Platz. Sehr gute Wahl, keine 30 Euro.

cof

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Einchecken. Und dann schnell noch einmal zum Fahrkartenschalter. Morgen möchte ich mit der Kangra Valley Bahn 150 Kilometer in den Vorhimalaya, auf etwa 1200 Meter. Ein Joy Train wie er hier genannt wird, Spurweite  600, gerade mal etwas mehr als ein halber Meter. Die Strecke  ist unter Fans berühmt, Kandidat für das Weltkulturerbe. Dumm nur: der Beamte erklärt mir, der Monsun habe ein Teil der Trasse unterspült. No Train, aber es würden Busse fahren. Frust hoch 2.

Busstation gesucht und nach 500 Meter gefunden. Ein hilfreicher Mensch erklärt mir, dass morgens um 8 Uhr, 8.30 Uhr und um 9.30 Uhr ein Autocar fährt. Reservierung sei nicht nötig.  Ich bummele noch ein wenig die Hauptstraße entlang und entdecke einen Nachtmarkt. Ein wenig schäkern und ich darf und soll knipsen.

sdr

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cof

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Das Restaurant im Hotel sieht eigentlich sehr vornehm aus, mangels Alternativen beschließe ich hier zu essen. Eine gute Entscheidung. Auf dem Speiseplan steht heute China – süß – sauer.  Und ich bekomme sogar während des Essens ein Bier. Alkohol darf eigentlich nur in der Bar ausgeschenkt werden.

cof

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