Montag, 12. Dezember 2016, Bangkok

Ruhiger Flug von Saigon nach Bangkok. Gepäck im Flughafen deponiert. Sky-Train in die Innenstadt, U-Bahn.

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Alles hätte so schön sein können, wenn ich ab der Station nicht in die falsche Richtung gelaufen wäre. Stur bei 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 95 % plus. Nach vielem Fragen endlich im Hotel. Für die letzten beiden Nächte gönne ich mir eine luxuriösere Unterkunft. Ein wenig Pool. Relaxen. Habe keine Lust groß durch Bangkok zu latschen, denn die Stadt ist eigentlich  nur laut, stickig und schmutzig.  Und der Blick aus dem Hotelzimmer zeigt, die Stadt ist auch kein architektonisches Kleinod. Das Zimmer ist aber Klasse. Mit Küche so 40 qm groß.

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Und die U-Bahn fährt vom Hotel Richtung China-Town. T+K scheint im Augenblick für Seafood der „In“ – Streetfood-Stand dort zu sein. Köstlich. Austern, ein Snapper (eigentlich eine Portion für zwei) und eine Gemüseplatte. Ich bin rundum zufrieden.

 

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Mit mir am Tisch ein US-Boy. Beim Gespräch stellen wir fest, dass wir acht Wochen zuvor beim gleichen Musik-Festival waren, in Coachella. Wir am ersten Wochenende, er am zweiten. Und Bob Dylan, die Stones, The Who, Neil Young,  Roger Waters und Paul Mc Cartney sind ein Abendfüllendes Thema.

Danach noch ein wenig durch Chinatown gebummelt. Überall Essstände.

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Danach  im Bahnhof, der in der Nähe liegt, „Züge gucken“.

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Empfangskomitee  zu  später Stunde

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Gegen 10 Uhr abends habe ich noch einen meiner Lieblingsorte in der Nähe des Bahnhofs ge- und besucht. An einer Ecke unter der Hochstraße ein paar Stühle, ein Kühlschrank mit Bier, ein kleiner Essenstand, ein paar Waschmaschinen auf dem Pflaster und Tuk  Tuk  Fahrer, die auf ihren Motorrädern im wahrsten Sinne eine Mütze Schlaf nahmen. Fehlanzeige. Statt des unverfälschten Lebens ist hier in das Eckhaus ein neuer Supermarkt eingezogen.

100 Meter weiter kann ich dann noch in einem kleinen Imbiss für ein Bier in den Alltag hier eintauchen. Ich hätte hier zwar nichts Essen aber der Lady hinter ihrem Stand stundenlang zuschauen können wie sie mit einer Pfanne und einem Topf ihre Kundschaft bekocht.

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