Sonntag, 20. November 2016 von Buchara nach Samarkant

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Der Tag ist schnell erzählt. Morgens um 7 Uhr bringt mich der Hotelbesitzer die 12 Kilometer zum Bahnhof. Stolz zeigt er auf die neuen Bürogebäude in der Neustadt. Zwischen Vorplatz und Bahnsteig nur dreimal Pass zücken. Mit im Zug ist die örtliche Damen-Basketball-Mannschaft auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel, wie sie mir erzählen. Schlanke, groß gewachsene Mädels, die amüsiert die Soap auf dem Bildschirmen an der Decke verfolgen. In Samarkant scheint der Erdogan Besuch passe, die Polizei müde. Direkt ohne „Passport please“ tippele ich zum Taxistand. Handele den Fahrer um 50 Prozent herunter, zahle aber immer noch das doppelte wie die Einheimischen. Was soll´s: Mit zwei Euro fünfzig  ist die Fahrt für die etwa fünf Kilometer immer noch billiger als beim rmv ein Stehplatz in der überfüllten S-Bahn.

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Das Hotel schein gut gewählt. Sauberes Zimmer mit tollem Blick aus dem Fenster auf Innenhof und die benachbarte Moschee. Ein wenig geschlafen. Danach ein Spaziergang über den Markt, der nur wenige Meter von meiner Unterkunft  entfernt liegt. Er hat die Größe der Offenbacher Innenstadt. Hier gibt es alle Spezereien des Orients. Wie immer stromere ich entlang der vielen Gewürzstände und atme die wunderbaren Aromen ein.

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Ich beschließe nicht essen zu gehen sondern kaufe mir für den Abend Käse und Brot. Als ich dann noch einen Laden finde, der Bier im Sortiment führt, ist das Glück fast perfekt.

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